Unser Weg zu einer effektiven und lauffähigen Industrie 4.0 Lösung

Im Rahmen eines SysBizz 4.0 Projekts wird der wertschöpfende Teil Ihres Unternehmens analysiert und daraus ein Maßnahmenkatalog entwickelt, um maßgeschneiderte Digitalisierungstechniken einzuführen.

Die übergeordneten Ziele dabei sind: Strategiekonformität, Effizienz und Transparenz.

Die Inhalte werden in einem Projekt-Pflichtenheft dokumentiert, das mit der Geschäftsleitung und den verantwortlichen Führungskräften des Unternehmens verabschiedet wird.

Produktentstehung, Vertrieb, Auftragsabwicklung und Produktion sind die Kernbereiche der wertschöpfenden Prozesskette.

Strategie

Die verabschiedete Unternehmensstrategie, insbesondere im mittelfristigen Rahmen von ca. 5 Jahren, wird einem eingehenden Review unterzogen.

Die Kernfragen sind: Tun wir das Richtige, auf den richtigen Märkten, mit den richtigen Kunden und verdienen wir damit ausreichend Geld, um unsere Ziele zu erreichen?

Wo durch die Einführung von Digitalisierungslösungen Veränderungen empfehlenswert sind, werden sie eingearbeitet.

Von besonderer Bedeutung ist es, das verfolgte Geschäftsmodell und die angebotenen Produkte und Dienstleistungen im Zusammenhang mit der Wettbewerbs- und Marktsituation kritisch zu hinterfragen.

Strategiegerechte Systeme

Entscheidend im Hinblick auf die Digitalisierungsstrategie ist eine eingehende Untersuchung der bereits im Unternehmen vorhandenen Systeme auf Kompatibilität mit der Strategie und der darin vorhandenen Prozessqualität. Die Digitalisierung, d.h. die Automatisierung von Prozessen durch EDV-Werkzeuge, kann nur dann die erhofften wirtschaftlichen Ergebnisse erbringen, wenn die Vorgehensweisen zweckdienlich, nachvollziehbar und schlank sind. 

Was unzulänglich ist, darf nicht automatisiert und beschleunigt werden, weil damit nur Schwächen multipliziert werden.

Schließlich ist für den Erfolg des überarbeiteten Strategieentwurfs von zentraler Wichtigkeit, dass das Personal die geänderten Vorgehesweisen leisten und sich in veränderte Organisations- und Tätigkeitsdefinitionen einfinden kann. Die hierzu anstehenden Aufgaben zeigen schematisch die beiden nachfolgenden Abbildungen.

Prozesse müssen strategiegerecht aufgebaut und laufend messbar sein, um für die Digitalisierung geeignet zu sein.

Die Belegschaft muss bereit und fähig sein, Veränderungen zu gestalten.

Unabdingbar für den Erfolg der Digitalisierung sind strategiegerecht definierte Prozesse, die automatisiert, gemessen und optimiert werden können. Die Voraussetzungen hierfür sind zu Beginn des Projekts zu schaffen.

Die Arbeit im SysBizz 4.0 Projekt konzentriert sich auf die wertschöpfenden Unternehmensprozesse und die dafür erforderlichen EDV-Systeme.

Wertschöpfende Unternehmensprozesse

EDV-Systeme für Digitalisierung und Automatisierung der wertschöpfenden Unternehmensprozesse

Unsere Leistung

In enger Abstimmung mit der Geschäftsleitung und den Inhabern der Schlüsselfunktionen im Betrieb führen wir einen Review Ihres strategischen Plans durch. Er wird den aktuellen Gegebenheiten angepasst, mit besonderem Augenmerk auf der Verankerung von Digitalisierungslösungen.

Ihr Mehrwert

Die Überarbeitung Ihrer Unternehmensstrategie stellt die Grundlage für alle weiteren Optimierungsmaßnahmen dar. Das gesamte Unternehmenssystem, von der Strategie über die Prozesse bis zu den eingesetzten Werkzeugen, wird aufeinander abgestimmt, um die optimale Betriebsleistung zu erzielen.

Sie erhalten ein maßgeschneidertes Strategiedokument als Referenz für Ihre kontinuierliche Arbeit am Unternehmen und für eine überzeugende Kommunikation nach innen und außen.

Vertrieb

Gerade in technisch orientierten Unternehmen wird der Vertrieb häufig nur halbherzig und ohne durchgängige Systematik betrieben. Die Ressourcen sind nicht optimal ausgelastet und es werden auch Aufträge hereingenommen, die nicht ideal zu den Gegebenheiten des Unternehmens passen. Im Ergebnis bleiben Umsatzvolumen und erzielte Margen hinter den betrieblichen Möglichkeiten zurück.

Mit durchgängiger Systematisierung, konsequenter Arbeit an der Optimierung der Kennzahlen und gezieltem Einsatz EDV-gestützter Werkzeuge entsteht  eine leistungsfähige Vertriebsorganisation, die Ihr Unternehmen optimal mit Aufträgen versorgt.

Systematisierung des Vertriebs

Die Systematisierung des Vertriebs stellt eine der wichtigsten Stellschrauben zur Steigerung der Unternehmensleistung dar. Dennoch wird diese Aufgabe häufig nur halbherzig und primär im Hinblick auf die erzielten Umsätze und Margen vorgenommen.
Im Vertrieb werde hoch bezahlte Spezialisten beschäftigt, die optimal eingesetzt werden müssen, um die erforderlichen Ergebnisse zu erbringen.

Ihr Betrieb kann nur leistungsfähig sein, wenn der Vertrieb seine Aufgaben optimal erfüllt.

Die richtigen Aufträge zum optimalen Zeitpunkt

In der EDV gibt es den Begriff „Shit in – Shit out“. Er besagt, dass die Qualität dessen, was in ein System hineingebracht wird auch entscheidend ist für die Qualität der Ergebnisse.

Übertragen auf Ihren Betrieb bedeutet das: Nur wenn der Vertrieb dafür sorgt, dass die richtigen Aufträge akquiriert werden und zum richtigen Zeitpunkt zur Bearbeitung anstehen, kann der Betrieb in Qualität, Effizienz und Termintreue sein volles Potenzial entfalten.

Darüber hinaus muss der Vertrieb sicherstellen, dass diese Aufträge bei den richtigen Kunden über den passenden Prozess akquiriert werden.

Vertriebsarbeit mit dem fünfstufigen KLIMA-Prozess

Jedes Unternehmen muss laufend seine Stammkunden betreuen und parallel Neukunden akquirieren. Um den Vertriebsaufwand erträglich zu halten und dennoch für eine kontinuierliche Auslastung der Betriebsressourcen zu sorgen, ist ein systematischer Vertriebsprozess erforderlich.

Für die Akquisition von Neukunden sehen wir einen 5-stufigen Prozess vor, der mit unternehmensspezifischen Kriterien, systematischer Arbeit und laufender Erhebung von Kennzahlen dafür sorgt, dass Kosten und Erfolg im Vertrieb planbar und nachvollziehbar werden.

Vertriebsarbeit erfordert Aufmerksamkeit im Detail, mit dem Ziel, die Ausbeute auf dem Weg durch die fünf Stufen zu optimieren. 

Nur wenn die Prozentwerte ausreichend hoch sind, werden mit den gegebenen Ressourcen ausreichend Aufträge gewonnen, um den Betrieb zufriedenstellend auszulasten.

So ist es z.B. entscheidend, wie viele qualifizierte Interessenten (Leads) dazu gebracht werden können, konkrete Anfragen zu stellen. Neben dem überzeugenden Auftritt des Vertriebsmitarbeiters am Telefon oder vor Ort beim Kunden ist die exakte Zuordnung der Interessenten zum passenden Leistungssegment des Unternehmens entscheidend.

Daraus wiederum ergibt sich, wie viele Angebote erstellt werden müssen, um für einen ausreichenden Auftragseingang zu sorgen.

Machen Sie die Probe aufs Exempel: Welche Leistung bringt Ihr Vertrieb?

Klarheit in den Kennzahlen: Wie viele Aufträge werden aus den verfügbaren Kontakten gewonnen?

Gute Vertriebsarbeit erfordert Erfahrung, Kompetenz und ein "Händchen" im Umgang mit der Kundschaft. Wenn die Vertriebssteuerung unzulänglich ist, werden wertvolle Ressourcen ineffizient eingesetzt und vergeudet. Das ist insbesondere der Fall, wenn die Angebotsausbeute (Anzahl Aufträge zu Anzahl Angebote) sehr gering ist.

Wenn Sie wissen wollen, wo Sie mit Ihrer Vertriebsmannschaft gerade stehen und Sie die Auswertung über die 5 KLIMA-Stufen oder ein ähnliches System noch nicht haben: lassen Sie Ihren Vertrieb die Situation analysieren. Das Ergebnis wird sicher sehr interessant sein.

Potenziale für die Digitalisierung

Sobald der Vertriebsprozess systematisiert ist, lassen sich durch den Einsatz EDV-gestützter Werkzeuge erhebliche Effizienzgewinne und eine verbesserte Transparenz erzielen.

Beispiele hierfür sind die internetbasierte Ermittlung von Marktpotenzialen (Kontakt- und Leadgenerierung), die automatisierte Kalkulation von Fertigungsteilen (auf Basis von 3D-CAD-Modellen) und der Einsatz von lokalen oder cloudbasierten Werkzeugen zum Vertriebsmanagement (ERP-System, CRM-Werkzeuge).

Überzeugende digitale Visitenkarten im Internet

Auch wenn mittlerweile jedes Unternehmen eine Internetseite hat und die Korrespondenz über eMail abwickelt, so ist dennoch festzuhalten, dass die Möglichkeiten des Internet als Vertriebskanal nur in geringem Umfang genutzt werden.

Internetseiten sind überladen oder bieten kaum verwertbare Information. Ansprechpartner oder Telefonnummern sind erst durch geduldiges Suchen auffindbar. Soziale Medien wie Facebook oder Xing werden zwar vereinzelt verwendet, beim Besuch der Profile ist allerdings schnell erkennbar, dass die Information nicht aktuell ist und nicht kontinuierlich damit gearbeitet wird.

Der Vorteil bei der Anwendung dieser Methoden ist, dass sie in einer Reihen von Branchen bereits seit Jahren genutzt werden und deshalb sehr gute, kostengünstige Werkzeuge existieren. In den eher traditionellen Bereichen wie Elektrotechnik und Maschinenbau sind sie nicht verbreitet, weshalb bei richtiger Anwendung viel positive Aufmerksamkeit erzielt werden kann.

Zusätzliche Vertriebskanäle öffnen sich zudem durch den Einsatz von eMail-Marketing und die Vertiefung der Kundenbindung durch einen Unternehmensblog.

Unsere Leistung

Wir sorgen dafür, dass konsequent nach definierten Prozessen gearbeitet wird und helfen bei der gezielten Einführung von EDV-gestützten Werkzeugen, z.B. in Marketing und Vertrieb, bei der Kundenbetreuung und in der Kalkulation.

Ihr Mehrwert

Die verbesserten Strukturen und der Einsatz von EDV-Tools steigern Ausbeute und Transparenz. Insbesondere verbessert sich die Relation zwischen verfolgten Leads und hereingenommenen Aufträgen.

Die Verbesserung der Kennzahlen entlastet Ihre Organisation. Frei werdenden Kapazitäten können in eine bessere Angebotsqualität, intensivere Kundenbetreuung und die Akquisition von zusätzlichem Umsatzvolumen gesteckt werden.

Produkte

Am wichtigsten ist, Ihre Produkte und Dienstleistungen auf den Märkten zu auskömmlichen Konditionen absetzen zu können.

Alle Produkte unterliegen Lebenszyklen und die Rahmenbedingungen ändern sich laufend, z.B. durch veränderte Technologien oder neue Wettbewerbsprodukte, oft in kurzer Zeit und sehr deutlich.

Aus diesem Grund ist es erforderlich, das Leistungsportfolio regelmäßig zu überprüfen und zu aktualisieren.

Ihr Unternehmen braucht ein aktuelles Leistungsportfolio

Produkte und Dienstleistungen entwickeln sich. Veränderte Kundenanforderungen, verbesserte Wettbewerbsprodukte, neue technische Möglichkeiten oder auch das Bestreben nach einer kostengünstigeren Herstellung, setzen Innovationsprozesse in Gang, die zu neuen Produkten führen. In gleicher Weise nehmen ältere Produkte im Verkaufsvolumen ab und werden nach einer gewissen Zeit ganz eingestellt, weil sie nicht mehr nachgefragt werden.

Dabei folgen von der ersten Idee bis zum Auslauf einem typischen Zyklus, der große wirtschaftliche Auswirkungen auf das Unternehmen hat. Zunächst sind für Entwicklungs- und Einführungskosten finanzielle Vorleistungen notwendig, die durch erzielte Verkaufsmargen wieder eingespielt werden müssen. Erst nach Erreichen des Pay-Off-Punktes bleibt dem Unternehmen ein gewisser Zeitraum, um Gewinne zu realisieren, bevor der Lebenszyklus zu Ende ist und das Produkt vom Markt genommen wird.

Grundsätzlich folgen alle Produkte und Dienstleistungen einem Verlauf, wie in der Abbildung dargestellt. Besonders zu betrachten ist die Preisentwicklung, die gerade im Dienstleistungsbereich sehr stark von Änderungen in den Rahmenbedingungen abhängen kann.

Stellen Sie Ihre Produkte und Dienstleistungen auf den Prüfstand

Gerade die Industrie 4.0 Phase mit den Digitalisierungslösungen in jedem Unternehmensbereich machen es unabdingbar, das gesamte Portfolio auf den Prüfstand zu stellen, um Klarheit darüber zu erhalten, an welchem Punkt in seinem Lebenszyklus sich jedes Produkt befindet.

Wenn sich bereits Schwierigkeiten einstellen, auskömmlichen Preise und Margen zu erzielen, ist unmittelbarer Handlungsbedarf gegeben.

In der Grafik sind schematisch vier Kreise mit Ziffern eingetragen, die verdeutlichen, dass Produkte und Dienstleistungen sich in unterschiedlichen Lebensphasen befinden. Entsprechend muss mit ihnen hinsichtlich Vertrieb, Preispolitik etc. unterschiedlich umgegangen werden.

Aus diesem Grund empfehlen wir, eine gründliche Analyse Ihres gesamten Leistungsumfanges vorzunehmen und nach einem einheitlichen Kriterienkatalog zu bewerten, z.B.:

- Umsatzanteil
- Umsatzentwicklung
- Umsatzprognose
- Wettbewerbssituation
- Preisentwicklung
- Margenentwicklung
- ...

Aus den Ergebnissen ist ein detaillierter Aktionsplan abzuleiten für die Produktentwicklung.

Potenziale für die Digitalisierung

Die Möglichkeiten im Produktbereich durch die Einführung von Digitalisierungslösungen sind sehr vielfältig. Das Spektrum umfasst z.B. voll automatisiert laufenden digitalen Produkten und internetgestützte Dienstleistungen, die individuell auf Ihr Unternehmen abzustimmen sind.

Unsere Leistung

Wir schaffen Klarheit über die Stärken und Schwächen in Ihren Produktportfolio und zeigen Verbesserungspotenziale auf. ​

Ihr Mehrwert

Mit Hilfe einer dokumentierten Produktlandkarte erhalten Sie einen abgestimmten Handlungsplan, der ihnen hilft, Ihre überarbeitete Produktstrategie in klar definierten Projekten umzusetzen.

Aufträge

Sobald ein Auftrag im Haus ist, beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, um alles Notwendige rechtzeitig bereit zu stellen. Der Kunde will schließlich termingerecht und entsprechend der getroffenen Liefervereinbarung beliefert werden.

Die dabei zu berücksichtigenden Schritte können, ja nach Auftragstyp, einfach oder sehr komplex sein. In der Auftragsabwicklung stecken erhebliche Optimierungs- und Rationalisierungspotenziale, die durch die konsequente Nutzung eines ERP-Systems und weiterer EDV-Werkzeuge erschlossen werden können.

Auftragsverwaltung und -verfolgung im ERP-System

Mit Hilfe des ERP-Systems, das die zentrale Datendrehscheibe der Unternehmensprozesse ist, werden die administrativen Prozesse aller Aufträge schrittweise abgebildet und geführt.

Bei der Systemeinrichtung ist darauf zu achten, dass die real im Unternehmen ablaufenden Prozesse und die digitalen Prozesse in der EDV konform sind. Alle relevanten Informationen müssen im ERP-System dokumentiert oder über Links zugänglich sein.

Einfach erscheinende Grundüberlegungen tragen entscheidend zum effizienten und reibungslosen Projektablauf bei:

- Einstellen der Bildschirmmasken auf den jeweiligen Arbeitsplatz (Unnötiges entfernen).
- Standard-Reports erlauben in Echtzeit Zielabgleiche und vermitteln die volle Transparenz über alle Projekte.
- Controlling-Daten werden laufend ermittelt und stehen als Standard-Reports bereit. 

Minimierung von Rückfragen

Optimal organisierte Betriebe sind leicht zu erkennen, wenn man sie nur betritt: Es geht ruhig und wenig hektisch zu, die Abläufe sind geregelt und es gibt kaum Gründe für außerordentliche Aktionen. Das Wesen dieser Betriebe ist ein strikt prozessorientiertes Arbeiten in allen Bereichen.

Sollen die Kundenaufträge effizient, termingerecht und im kalkulierten Kostenrahmen abgewickelt werden, ist dieses Vorgehen unbedingt erforderlich. Ein Wesen funktionierender Prozesse ist, dass es nur sehr wenige Rückfragen gibt und deshalb auf jeder Funktion im Prozess konzentriert nach vorne, in Richtung Komplettierung und Wertschöpfung gearbeitet werden kann.

Trend in der Produktion: Einzelstücke und kleine Stückzahlen effizient fertigen

Was uns bereits in den 1980er Jahren die japanische Automobilindustrie mit dem Toyota-Produktionssystem gezeigt hat, hält mittlerweile immer mehr in allen Branchen Einzug: Durch die starke Segmentierung, oft auch schon Individualisierung der Produkte muss der Fertigungsbetrieb so organisiert werden, dass auch kleine Lösgrößen bis hin zu Einzelstücken effizient und kostengünstig gefertigt werden können.

Schlüsselfunktion für Produktivität: Digitalisierung der Arbeitsvorbereitung

In einem Fertigungsbetrieb konzentrieren sich die Betriebsinvestitionen in Form von Maschinen und Betriebsmitteln in der Fertigung. Daraus resultieren hohe Fixkosten, die durch die Umsatzerlöse aus den Kundenaufträgen zu decken sind.

Aufgrund der erforderlichen Umlegung der Fixkosten auf jedes einzelne Projekt bzw. Produkt ergibt sich die Anforderung, für eine optimale Auslastung der Betriebsinvestitionen zu sorgen. Je länger die produktiven Laufzeiten, desto geringer die erforderliche Fixkostenumlage auf jedes produzierte Stück und desto höher die Konkurrenzfähigkeit.

Eine hohe Maschinenlaufzeit und eine Abwicklung der Fertigungsaufträge ist nur möglich, wenn alle relevanten Fragen geklärt sind, bevor die Fertigungsressourcen mit dem Auftrag belastet werden.

Sobald ein Auftrag auf einer Maschine oder einem Montagearbeitsplatz gestartet wird, müssen alle Voraussetzungen erfüllt sein, um ihn reibungslos abzuwickeln, z.B.:

- Personal
- Material
- NC-Programm
- Werkzeuge
- Spannmittel
- Messmittel 

Digitaler Leitstand als Fertigungszentgrale

Die händische Planung und Koordination der Projekte ist aufwändig, klärungsintensiv und fehlerträchtig. Deshalb ist es bereits bei einer relativ geringen Auftragszahl sinnvoll, ein Planungstool einzusetzen, in dem alle Ressourcen dokumentiert und zugeordnet sind und mit dem die Planungsaufgaben teil- oder vollautomatisiert vorgenommen werden können.

Zwischen dem Planungstool (Digitaler Leitstand) und dem ERP-System findet laufend ein Datenausgleich statt, so dass in der Projektverwaltung jederzeit aktuelle Daten zum Fortschritt der einzelnen Aufträge verfügbar sind.

Potenziale für die Digitalisierung

Die Optimierung eines vorhandenen oder Einführung eines neuen ERP-Systems bringt erhebliche Fortschritte in Produktivität und Effizienz. Mit dem digitalen Leitstand werden ihre wertvollen Planungsspezialisten von Routinetätigkeiten entlastet und können sich schwerpunktmäßig um die fachliche Auftragsplanung kümmern.

Unsere Leistung

Wir analysieren ihren gesamten Prozess zur Auftragsabwicklung, ermitteln Störstellen und vermeidbare Aktivitäten und definieren einen optimierten Soll-Prozess. Ihr ERP-System und ihre eingesetzten Werkzeuge betrachten wir im Detail und optimieren, wo sinnvoll und möglich. Den digitalen Leitstand führen wir ein, um zentral ihre gesamten Fertigungs-Ressourcen zu verwalten und zu planen.

Ihr Mehrwert

Mit der Optimierung der Prozesse werden Störstellen eliminiert und Ihre Aufträge laufen schneller durch die Verwaltung. Ein automatisiertes Reporting- und Kennzahlensystem bringt Transparenz und Klarheit in Echtzeit. Der automatisierte Leitstand minimiert den Planungsaufwand, bringt Ordnung und Übersicht in die Ressourcen und minimiert die Auftragsdurchlaufzeit.

Produktion

Die Produktionseinrichtungen stellen in einem Fertigungsbetrieb den Großteil der Investitionen dar. Um aus den Erlösen des Geschäftsbetriebes die dadurch gegebenen Fixkosten decken zu können, ist es zwingend, die Auftragsdurchlaufzeiten zu minimieren und die produktiven Maschinenlaufzeiten zu maximieren.

Während maschinentechnisch seit vielen Jahren in kontinuierlichen Schritten kleinere Verbesserungen eingebracht werden können, ist es mit Hilfe der von EDV-Lösungen möglich, mit relativ überschaubaren Investitionen erhebliche Produktivitätsfortschritte zu erreichen.

Darüber hinaus bieten die umfangreichen Betriebsdatenerfassungen die Möglichkeit, jederzeit die Fertigung in Echtzeit zu verfolgen, um unmittelbar einzugreifen und gezielte Optimierungsschritte für zukünftige Aufträge abzuleiten.

Eine reibungslose Fertigung ohne Verschwendung (im Sinne der Lean Production Definition)

Schon an unserem stark vereinfachten Schema ist erkennbar, dass die Produktion, insbesondere in Verbindung mit der internen und externen Logistik, ein komplexes Gebilde ist. Mit einem verkraftbaren Aufwand kann nur produziert, wenn Organisation, Personal, Maschinen und Betriebsmittel wie ein perfekt geschmiertes Getriebe funktionieren.

Jede kleine Störung führt zu erheblichen Irritationen und Mehraufwendungen, ohne die Wertschöpfung für den Betrieb zu steigern. Ziel muss es sein, die Fertigung so aufzubauen, dass sie mit einem Minimum an Verschwendung funtkioniert.

Korrekturen und Änderungen früh im Prozess haben gravierende den Herstellkosten

Entscheidungen und Klärungen müssen möglichst früh im Prozess getroffen werden, um die Produktion von zeitraubenden Klärungen zu entlasten. Werden die Kosten für Änderungen bzw. Fehlerkorrekturen entlang des Produktentstehungsprozesses betrachtet, so ist fest zu halten, dass Korrekturen und Änderungen sprunghaft höhere Kosten verursachen, je später sie im Prozess auftreten und vorgenommen bzw. korrigiert werden.

Den Kostenanstieg um den Faktor 10, ein Anhaltswert aus der Praxis, können wir uns leicht plausibilisieren, wenn wir uns vor Augen halten, wie hoch die Investition für einen Arbeitsplatz in den einzelnen Stufen ist:

- Arbeitsplatz in der Verwaltung: ca. 2.000 EUR
- Arbeitsplatz in der Arbeitsvorbereitung: ca. 20.000 EUR
- Arbeitsplatz in der Produktion: ca. 200.000 EUR und ein Vielfaches davon.

Aus diesem Grund muss ein engmaschiges System von technischen Maßnahmen installiert werden, um Änderungen in den Auftragsinhalten und Klärungen zur Auftragsdurchführung möglichst früh vollständig zu erledigen.

Erstellung von NC-Programmen mit mehrstufiger Simulation für maximale Betriebssicherheit und Produktivität

Ein einer modernen Fertigung sind haute alle Maschinen numerisch gesteuert, aus Gründen von Funktion, Reproduzierbarkeit und Automatisierbarkeit. Korrekte und störungsfrei laufende NC-Programme sind die Grundlage für eine effiziente und qualitativ einwandfreie Herstellung von Produkten.

Auch wenn die technische Entwicklung der Maschinensteuerungen heute umfangreiche Möglichkeiten zur Automatisierung von Programmierschritten und für die Programmierung parallel zum Maschinenlauf bieten, ist es mit einer gewissen Komplexität in der Auftrags- und Maschinenstruktur vorteilhaft, ja unabdingbar, an speziellen CAM-Programmierplätzen die NC_Programme zu erstellen.

Der 3-stufige Prozess hat, gegenüber einer Programmierung an der Maschine, erhebliche Vorteile:

  1. Die Programmierung erfolgt vollkommen unabhängig von der Auftragsbearbeitung in der Fertigung, was die Fertigungsspezialisten von der Auftragsvorbereitung vollkommen befreit.
  2. Im Unternehmen werden Programmierungen nach einer einheitlichen Strategie vorgenommen, was effizienter ist als der "persönliche Stil" einzelner Spezialisten.
  3. Alle NC-Datensätze werden, dem jeweiligen Auftrag bzw. Produkt, eindeutig zugeordnet und wiederverwendbar abgelegt.
  4. Es wird sichergestellt, dass der jeweilige Letzt-Stand des Datensatzes zur Wiederverwendung gespeichert wird.
  5. Der Datensatz wird dreifach abgesichert durch Quellensimulation, Maschinensimulation und NC-Rücksimulation.

Im Zuge der Auftragsvorbereitung werden NC-Datensätze im 3D-CAM Tool erstellt. Dabei wird die Maschinen- und Spannsituation simuliert und bei der Programmierung berücksichtigt.

Die vom Postprozessor erzeugten Daten werden, um die Möglichkeit von Detailoptimierungen auf NC-Programm-Ebene vornehmen im NC-Satz-Simulator erneut simuliert, um maximale Datensicherheit zu erreichen.

Stufe 1: Quellensimulation

Der ursprüngliche Datensatz wird simulert.

Die Grafik zeigt die korrekte Bearbeitung des Werkstücks entsprechend der Werkstückdaten.

Stufe 2: Maschinensimulation

Der für die konkrete Maschine optimierte Datensatz wird simuliert.

Maschinentisch, Störkonturen durch Bearbeitungsköpfe, Werkzeuge und -aufnahmen sowie die Spannmnittel werden 1:1 dargestellt und in die Simulation einbezogen.

Stufe 3: NC-Rücksimulation

Der endgültige Datensatz wird in Originalversion simuliert.

Übersetzungsfehler aus dem Postprozessor und Detailoptimierungen im Nachgang zur Maschinensimulation werden erfasst. Damit ist eine 100%ige Sicherheit für das Funktionieren des Datensatzes ist sichergestellt.

Mit Hilfe der dreistufigen Simulation ist es möglich, auch kleine Stückzahlen wirtschaftlich zu fertigen, weil das Einfahren von Teilen wesentlich weniger Zeit beansprucht und bei entsprechender Erfahrung sogar ganz entfallen kann. Es wird dadurch ermöglicht „Lösgröße 1“ effizient zu fertigen.

Der konsequente Einsatz von Simulationswerkzeugen bringt wesentlich mehr Sicherheit als das traditionelle Einfahren mit "Aufpassen und der Hand am Poti" durch den Maschinenbediener. Erstens, weil auch kleinste Unaufmerksamkeiten dies Methode undwirksam machen können und zweitens, weil bei einem festgestellten Simulationsfehler unmittelbar die Ursache im Programm sichtbar ist, während bei der traditionellen Methode der Fehler erst gesucht werden muss.

Management von Werkzeugen, Betriebs- und Messmitteln

In traditionellen Betrieben ist das „Zusammensuchen“ der für einen Auftrag benötigten Werkzeuge, Spannmittel etc. immer noch gang und gäbe. Dadurch werden wertvolle Personalzeiten vergeudet und nicht selten gehen sogar Maschinenlaufzeiten verloren.

Mit einer konsequenten Dokumentation und Verwaltung aller Werkzeuge, Mess- und Betriebsmittel werden die Aufträge im Vorfeld optimal geplant und in der Produktion lückenlos vorbereitet. Rüstvorgänge werden damit minimiert.

Der Einsatz von Werkzeugen und Betriebsmitteln wird optimiert. Werkzeuge werden durch die lückenlose Laufzeitdokumentation bis zur Verschleißgrenze genutzt, was die Kosten reduziert. Das Horten von Werkzeugen, Betriebs- und Messmitteln durch Bediener wird eliminiert.

Die Erfahrung zeigt, dass es ohne technische Unterstützung durch EDV-Systeme nur mit erheblichem Koordinationsaufwand und dem Einsatz unproduktiver Personalressourcen möglich ist, z.B. Werkzeuglisten im Programmiersystem identisch mit dem Stand in den einzelnen Maschinen zu halten. Ab einer gewissen Komplexität ihrer Fertigung kommen ist auch ein noch so ausgefeiltes manuelles System wesentlich aufwändiger als ein EDV-gestütztes Ressourcenmanagement.

Es geht um Ordnung

Immer zu wissen, wo was, wozu, wie und in welcher Menge im Einsatz ist, spart Zeit und Geld, je nach Ausgangspunkt bis zu 30% der Werkzeugkosten. 

Ausgehend von den einzelnen Bauelementen werden Stücklistenstrukturen aufgebaut, mit denen eine eindeutige Zuordnung der zu verwendenden Elemente in den einzelnen Aufträgen sichergestellt ist.

Artikelverwaltung

Alle Werkzeuge und Betriebsmittel werden mit grafischen, technologischen und kaufmännischen (Bezugsinformation) auf Artikelebene dokumentiert.

Werkzeugmanagement

Werkzeuge werden mit allen Einzelteilen, Grafik, Zusammenbauplan, Technologiedaten und Verwendungsnachweis festgehalten.

Erfahrung dokumentieren

Wissen über geeignete Werkzeuge, Schnittdaten etc. steckt oft in einzelnen Köpfen, mit dem Ergebnis, dass auch bei CNC-Maschinen die Produktivität vom jeweiligen Bediener abhängig ist. Mit der eindeutigen Dokumentation der eingesetzten Betriebsmittel und ihrer Zuordnung wird das Wissen Ihrer besten Spezialisten dem gesamten Unternehmen zur Verfügung gestellt.

Verwendungsnachweis

Für jedes Werkzeug ist ein Verwendungsnachweis in Werkzeugen und Teileprogrammen verfügbar.

Bestandsverwaltung

Alle Betriebsmittel werden in einer Bestandsverwaltung erfasst.

Betriebsdatenerfassung über alle Maschinen sorgt für Transparenz in Echtzeit

Eine transparente, termin- und kostengerechte Produktion ist nur möglich, wenn jederzeit aktuelle Daten aus dem Betrieb zur Verfügung stehen und in Echtzeit automatisiert ausgewertet werden. 

Maschinenstatistik

Mit Hilfe der automatisierten Betriebsdatenerfassung werden für jede Maschine detaillierte Einsatzstatistiken erfasst.

Verwendungsnachweis

Die Einsatzzeiten jeder Maschine und die Aufteilung in produktive und nichtproduktive Anteil werden kontinuierlich erfasst.

Automatisierte Warnmeldungen bei Grenzwertüberschreitungen, automatisierte Rückmeldung von Verzögerungen an den digitalen Leitstand und die kontinuierliche Überwachung der Leistungsdaten ermöglichen schnelle Reaktionen und gezielte Optimierungen.

Ebenso wichtig ist die gewonnene Transparenz für die Kommunikation zum Kunden: Der Auftragsfortschritt ist jederzeit bekannt und es kann mit konkreten und zutreffenden Angaben Auskunft gegeben werden.

Maschinenausrüstung zur Minimierung unproduktiver Maschinenzeiten

Rüstvorgänge beim Auftragswechsel, die zu Lasten der Maschinenlaufzeit gehen werden durch organisatorische und technische Maßnahmen minimiert. Manuelle oder automatisierte Palettenwechselsysteme mit Nullpunkt-Spannsystemen führen den Bearbeitungsmaschinen fertig aufgespannte Werkstücke zu, was die Umrüstzeiten auf den Maschinen auf ein Minimum begrenzt.

Rüstzeitoptimierung

Nullpunkt-Spannsysteme

Eine Indexiereinrichtung für die Positionierung der fertig gerüsteten Werkstückpalette minimiert die Rüstzeiten.

Paletten-Wechselsysteme

Automatisierte Palettenwechselsysteme ermöglichen Multi-Maschinenbedienung und annähernd mannlose Schichten.

Minimierung von Stillstandszeiten durch ungeplante Reparaturen

Sicherheitssysteme werden installiert, um bei Kollisionen Maschinenschäden zu minimieren. Werkzeugbeschädigungen werden durch Werkzeugbruch-Überwachungssysteme erkannt, um Ausschuss zu verhindern.

Werkzeugbruchüberwachung

Mit der Werkzeugbruchüberwachung werden im Prozess Beschädigungen am Werkzeug erfasst und dadurch bedingter Ausschuss minimiert.

Verwendungsnachweis

Kollisionen werden mit einer hochsensiblen Sensorik erfasst. Die Folgen werden durch eine schnelle Reaktion (Nothalt) minimiert und Maschinenstillstand mit Reparaturkosten verhindert. 

Das Maßnahmenpaket zur Maschinenoptimierung wird investitionsschonend an die vorhandene Ausrüstung und das Produktspektrum angepasst.

Potenziale für die Digitalisierung

Die zentrale Erstellung und Verwaltung von NC-Programmen mit Simulation auf Modell- und NC-Satz-Ebene, das Management von Werkzeugen und Betriebsmitteln und die kontinuierliche Erhebung von Betriebsdaten ermöglichen eine Fertigung mit maximaler Effizienz.

Unsere Leistung

Wir analysieren Ihre Fertigung und erstellen ein komplettes Konzept zur Optimierung unter den Gesichtspunkten Produktivität und Digitalisierung: Halle für Halle, Maschine für Maschine.

Ihr Mehrwert

Ihre Maschinenlaufzeiten werden maximiert, die Kosten für Werkzeuge und Betriebsmittel minimiert und die Auftragsdurchlaufzeiten werden spürbar verkürzt. Die Termintreue wird in die Nähe von 100% geführt und der Auschuss wird sich an 0% annähern.

Sorgen Sie dafür, dass ihr "Projekt 4.0" Fahrt aufnimmt!

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