Industrie 4.0 - warum eigentlich?

Industrie 4.0 steht für die vierte industrielle Revolution. Nach der Mechanisierung (Industrie 1.0), der Massenproduktion (Industrie 2.0) und der Automatisierung (Industrie 3.0) hält nun das Internet der Din​ge und Dienste Einzug in die Produktion.

Industrie 4.0-Technologien ermöglichen herausragende Wachstumschancen und Wettbewerbsvorteile für den Wirtschafts-standort Deutschland.

Prognosen gehen davon aus, dass Unternehmen mittels Industrie 4.0 ihre Produktivität um ca. 30 Prozent steigern können.

Bereits seit 2013 wird mit dem Begriff „Industrie 4.0“ die Digitalisierung, Vernetzung und zunehmende Autonomie technischer Systeme in der Industrie zusammengefasst. Die Einschätzung des BDI (Bundesverband der Deutschen Industrie) ist sehr optimistisch, was die Auswirkungen der „vierten industriellen Revolution“ auf die Wirtschaft anbetrifft.

Warum ist der Schritt zu Industrie 4.0 so riesig?

Im Vergleich zu "Industrie 3.0", also der bereits erfolgten Einführung von Automatisierungslösungen, ist der Weg in die Digitalisierung ein weiterer, wichtiger und sehr großer Schritt für die Unternehmen.

Zum einen eröffnen sich große Möglichkeiten, auch bei bereits gut organisierten Unternehmen ausschließlich durch interne Maßnahmen erhebliche Effizienzpotenziale zu heben. Zum anderen ergeben sich ganz neue, schnelle und hoch effiziente Möglichkeiten der Kommunikation zu Kunden und Zulieferern.

Der bekannte Optimierungs-Prozess nach Deming (PDCA), mit den Schritten Planen, Handeln, Überprüfen und Optimieren, läuft an vielen Stellen selbsttätig durch automatisierte Prozeduren.

Die gesamte Bandbreite der Verbesserungen steckt in den beiden Begriffen "Prozesse" und "Optimierung". Was mit Einführung der Managementsysteme, z.B. ISO 9001 oder ISO TS 16949 beschreibend eingeführt wurde und bis heute mit viel manueller Arbeit aufrecht erhalten wird, ist mit Hilfe geeigneter EDV-Systeme sehr weitgehend automatisierbar.

Gerade in den planenden und verwaltenden Unternehmensfunktionen werden damit viele manuelle Tätigkeiten in automatisierte Routinen überführt, was Auswertungsfehler eliminiert und Datentransparenz in Echtzeit ermöglicht.

Beispiel 1: Werkzeug- und Betriebsmittel-Management.

Beispiel 2: Entlastung und Optimierung durch kontinuierliche Datenerhebung und sofortige Reaktion.

Wo stehen die Betriebe bei der Einführung von Industrie 4.0?

Umfangreiche Studien, z.B. durchgeführt durch den VDMA (Verband Deutscher Maschinen und Anlagenbau e.V.) das IAO (Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft der Universität Stuttgart) sowie große Beratungsunternehmen wie McKinsey und Accenture kommen zu folgendem Bild:

  1. Der Mittelstand ist zum Großteil immer noch sehr zögerlich, sich mit der Digitalisierung zu beschäftigen.
  2. Die Vorreiter können bereits messbare Erfolge vorweisen.
  3. Es sind erhebliche Investitionen erforderlich für die Umsetzung.
  4. Die notwendigen Organisationsänderungen werden als herausfordernd empfunden.
  5. Für die Mitarbeiter bedingen die Digitalisierungstechniken einen erheblichen Qualifikationsbedarf.

Wichtig ist, auch das kommt als Ergebnis der IAO-Studie klar zum Tragen, dass für ein ernsthaftes Industrie 4.0-Projekt zumindest zeitweise im Unternehmen eine Projektorganisation eingerichtet werden muss. Es sind intern und extern eine Reihe von Stellen und Partnern zu koordinieren, um die technischen, organisatorischen und personellen Aufgaben zu bewältigen.

Details und Fakten zu den Studie von VDMA und IAO haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Der VDMA stellt 2015 noch eine relativ geringe „Readiness für Industrie 4.0“ fest.

Die Vorreiter können 2016 bereits messbare Erfolge vorweisen.

Sobald der Anfang gemacht ist, folgen die nächsten Schritte.

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Was hat die Digitalisierung mit dem Fachkräftemangel zu tun?

Deutschland hat im internationalen Vergleich hinsichtlich der Arbeitskosten und der verfügbaren Normalarbeitszeiten erhebliche Nachteile zu verkraften. Die Chancen einer höheren Produktivität durch Digitalisierung können genutzt werden, um die Lücke zu schließen.

Der Fachkräftemangel in Deutschland, seit Jahren thematisiert, wurde 2017 in den Statistiken der Bundesanstalt für Arbeit erstmalig konkret sichtbar. Mit einer überzeugenden Digitalisierungs-Strategie kann auch hier gegengesteuert werden.

Im Frühjahr 2017 erstmals seit 10 Jahren mehr offene Stellen als Arbeitslose.

Der Mittelstand ist vom Fachkräftemangel besonders betroffen.

Beim "Kampf um junge Talente" kann eine überzeugende Digitalisierungsstrategie entscheidend sein.

Digitalisierung und Wirtschaftlichkeit

Mit der Digitalisierung Ihrer Fabrik muss es sich verhalten wie bei jeder anderen Investition, die Sie vornehmen: Sie muss sich rechnen.

Die Investitions- und Finanzierungskosten (Abschreibung, Zinsen bzw. Leasingaufwendungen) müssen über die erzielten wirtschaftlichen Effekte eingespielt werden und darüber hinaus ist ein positiver Ergebnisbeitrag nachzuweisen.

Die Wirtschaftlichkeit gehört deshalb zu den wichtigsten Projektzielen und eine Wirtschaftlichkeitsrechnung wird im Pflichtenheft dokumentiert.

Erste Studien, insbesondere die IAO-Studie von 2016 haben gezeigt, dass mit Hilfe der Digitalisierung im Unternehmen nachweisbare wirtschaftliche Effekte erzielbar sind.

Mit den SysBizz 4.0 Ansätzen werden messbare Kosteneinsparungen realisiert, die sich unmittelbar im Betriebsergebnis nachvollziehen lassen:

- 30% weniger Vertriebsaufwand durch methodisches Kundenmanagement.
- 50% höhere Auftragsausbeute aus den abgegebenen Angeboten.
- 50% weniger Kalkulationsaufwand für Schweiß-, Dreh- und Frästeile (auf Basis von 3D CAD-Daten).
- 30% bessere Nutzung der Maschinenkapazitäten.
- 40% Reduzierung des Rüstens bzw. der Maschinenstillstände.
- 20% kürzere Auftragsdurchlaufzeit
- 30% Einsparung bei den Werkzeugkosten.
- 20% weniger Aufwand bei Betriebsmitteln.
- 25% weniger Ausschussteile.

Diese Zahlen sind Erfahrungswerte aufgrund von Projektdaten. Die erreichbaren Potenziale für Ihren Betrieb werden individuell ermittelt und berechnet.

Investitions- und Amortisationsrechnung

Zu einem SysBizz 4.0 Projekt gehört eine Wirtschaftlichkeitsrechnung. Die Lösungen zur Digitalisierung Ihres Unternehmens bedingen Investitionen, die über die erzielbaren Einsparungen amortisiert werden. Entsprechende Unterlagen werden auf Wunsch bereitgestellt, um das Investitionsvorhaben bei Ihrem Finanzierungspartner professionell argumentieren zu können.

Mit SysBizz 4.0 ist die Digitalisierung eine große Chance

Die Digitalisierungswelle lässt sich nicht ignorieren und entwickelt sich gerade zu einer Notwendigkeit für jedes Unter-nehmen, das konkurrenzfähig in die Zukunft gehen will.

Verantwortungsvolle Firmenlenker stellen sich deshalb längst nicht mehr die Frage, ob Sie bei Industrie 4.0 mitmachen werden, sondern sind aktiv dabei herauszufinden, was der richtige Umsetzungsweg für ihr Unternehmen ist.

Unser Angebot mit dem SysBizz 4.0 Konzept ist dabei einzigartig, weil es den einzig sinnvollen Weg geht: Es wird das gesamte Unternehmen betrachtet und auf Basis des Status Quo ein Industrie 4.0 Umsetzungsplan erarbeitet, der individuell auf Ihre Firma zugeschnitten ist.

Am Markt angebotene Industrie 4.0 Lösungen decken nur Nischen ab.

Eine durchgängige Lösung für Ihr Unternehmen kann nicht fertig von der Stange kommen.

Sie brauchen eine pragmatische Lösung, die im laufenden Betrieb ohne große Störungen eingeführt wird.

Mit unserem einfachen Vorgehensmodell, das nicht versucht, jedem Unternehmen denselben Anzug von der Stange zu verpassen, sondern auf die Gegebenheiten jedes Unternehmens eingeht und zusammen mit dem Management einen Maßanzug entwickelt.

Diese auf den ersten Blick sehr enge Konzentration resultiert aus unserer Erfahrung mit durchgeführten Projekten im Mittelstand und der Tatsache, dass bei den typischen schlanken Strukturen ein ebenso schlanker Ansatz zu wählen ist, um ein erfolgreiches Projekt aufsetzen zu können.

Konzentration auf die Kernthemen

Obwohl seit 1993 in intensiver Diskussion, wird der Begriff Industrie 4.0 bis zum heutigen Tage nicht mit fixen Inhalten verknüpft. Im Gegenteil es gibt Stimmen, die davon sprechen, es gehe nur "um eine weitere Sau, die durchs Dorf getrieben wird".

Diese Haltung ist unverantwortlich, um es ganz deutlich herauszustellen. Denn die Phase der Konzepte und Ideen haben viele Digitalisierungslösungen längst verlassen. Sie stehen käuflich zur Verfügung!

 Je nach Ausgangssituation erreichen unsere Kunden, mittelständische Unternehmen im Maschinenbau mit einer eigenen technischen Struktur und Fertigung mit dem SysBizz 4.0 Ansatz Produktivitätsfortschritte im zweistelligen Prozentbereich.

Unsere Erfahrung in langjähriger Linienverantwortungen als Geschäftsführer, die Mitarbeit in Restrukturierungsprojekten und Tätigkeiten als Interims-Manager haben die  SysBizz 4.0 Lösung entstehen lassen, die eine durchgängig digitalisierte Prozesskette, von der Akquisition bis zur Auslieferung abbildet.

5 Themenbereiche entscheiden über den Erfolg Ihres Unternehmens

"Das ist ja die ganze Firma", ist sehr oft die erste Reaktion auf diese Übersicht. Natürlich ist sie das! Eine wirksame und Erfolg versprechende Digitalisierungsstrategie kann nur funktionieren, wenn alle Prozesse darauf eingestellt sind und für jeden geeignete EDV-Werkzeuge vorhanden sind.

Strategie

Produkte

Vertrieb

Auftragsabwicklung

Produktion

Die zweite Reaktion, "das wollen Sie alles können", folgt wie das sprichwörtliche "Amen in der Kirche". Nein, natürlich kann niemand all diese Themen alleine komplett abdecken. SysBizz 4.0 bietet durch ein leistungsfähiges Netzwerk spezialisierter Partnerunternehmen die Gewähr, dass immer die richtigen Spezialisten das jeweilige Thema bearbeiten. Die Gesamtverantwortung für das Projekt allerdings liegt immer bei der ProXpert GmbH.

Ihr Unternehmen erhält eine lauffähige Lösung

Aus unserer langjährigen Praxis als Führungskräfte, Unternehmer und Dienstleister wissen wir, dass es nicht ausreicht, nach einer eingehenden Analyse ein Strategiepapier mit festgeschriebenen Maßnahmen zu erarbeiten und nach eingehender Erläuterung dem Unternehmen zur Durchführung zu übergeben.

Zu vielfältig sind die Detailfragen, die in einem Dokument nicht erschöpfend beantwortet werden können, zu intensiv sind die Ablenkungen durch das Tagesgeschäft und zu groß sind die Widerstände, wenn nicht unabhängige Personen mit einem eindeutigen Mandat der Geschäftsführung mit der Umsetzung beauftragt werden.

In fünf Schritten zum Ziel

Nicht das Erzählte reicht, sondern das Erreichte zählt. Dieser Spruch, der dem früheren BMW Chef Bernd Pischetsrieder zugeschrieben wird, drückt Strategie und Anspruch von SysBizz 4.0 aus.

In der Konsequenz heißt das: Ein Projekt ist abgeschlossen, wenn die Systeme funktionieren und damit Geld verdient wird.

Eine Kundenrückmeldung, nach Einführung des automatisierten Fertigungsleitstandes, spricht Bände: "Wir haben uns entwickelt vom Chaos und vielleicht 30% Liefertreue zur Ordnung mit über 90% termingerecht gelieferten Teilen!"

1. Checkup.

2. Projektplan.

3. Prozessoptimierung.

4. Prozessautomatisierung.

5. Ergebnissicherung.

Das Ziel eines SysBizz 4.0 Projektes ist es, eine lauffähige Struktur im Unternehmen zu verankern, in der von den geschulten Mitarbeitern in Eigenregie gearbeitet wird und die vom Unternehmen selbst gepflegt und weiterentwickelt werden kann.

Weder macht sich das SyBizz 4.0 Team im Unternehmen unentbehrlich noch wird zu den früheren Vorgehensweisen zurückgekehrt, sobald das Projekt abgeschlossen ist.

Was passiert, wenn Sie nichts tun?

Natürlich können Sie sich als Unternehmer der Hoffnung hingeben, die Digitalisierung werde ohne Folgen an Ihnen vorüber ziehen. Die Wahrheit aber ist: Der Zug rollt bereits und er ist gerade dabei, den Bahnhof zu verlassen. Ihn später noch einzuholen, wird wesentlich schwieriger und aufwändiger sein, als jetzt aufzuspringen.

Die Ergebnisse der Studien zeigen, neben belegbaren Erfolgen, dass Sie immer noch ein Großteil der Unternehmen zwar vielleicht mit Industrie 4.0, beschäftigt, recherchiert und Informationen sammelt, aber noch keine konkreten Schritte unternimmt. Es stellt sich die Frage, was dabei herauskommt, wenn es so bleibt.

Es ist sehr schwierig, den genauen zeitlichen Verlauf der Durchdringung von Industrie 4.0 Lösungen im Mittelstand zu prognostizieren. Was aber passieren wird, wenn Ihr Unternehmen den richtigen Zeitpunkt verpasst, ist sehr klar.

Ihre Margen schwinden.

Ihre Lieferzeiten werden länger als beim direkten Wettbewerb.

Ihre Auslieferqualität wird zunehmend beanstandet.

Ihre langsame Kommunikation mit unsicheren Fakten wird nicht mehr zeitgemäß sein.

Sie werden vom Markt überholt.

Ihnen lauft die Zeit davon.

Bereits diese vier einfachen Beispiele aus dem Alltag und der Hinweis auf Umsetzungstermine zeigen, dass es undenkbar ist, sich über einen längeren Zeitraum von der Industrie 4.0 Bewegung abzukoppeln.

Werden Sie jetzt aktiv!

Der "Kelch" der Digitalisierung wird an keinem Unternehmen vorüber gehen. Es wird in wenigen Jahren nicht mehr möglich sein, mit anspruchsvollen Kunden zu arbeiten und sich dabei immer noch auf die heutigen Methoden zu stützen.

Werden Sie deshalb jetzt aktiv und nehmen Sie noch heute mit uns Kontakt auf. Mit Ihrem Klick auf den "Kontaktknopf" kommen wir am schnellsten ins Gespräch.

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